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Partnerschaftsverein Baden-Baden

Spezial-Rollstuhl für Roman in Jalta

Im Rahmen der Baden-Badener Städtepartnerschaft mit der südukrainischen Stadt Jalta besuchten Uta und Gerhard Ell die Stadt auf der Krim anlässlich des 175-jährigen Bestehens. Dabei erfuhren sie von dem tragischen Schicksal des fünfjährigen Roman.

Der Junge hat eine angeborene celebrale Lähmung, ist geistig behindert und reagiert nur auf die Augen seiner Mutter. Für das Kind erhält die Familie eine Behindertenrente von monatlich 35 Euro. Die Mutter darf nicht arbeiten, da ihr sonst die Rente des Kindes gestrichen wird. Eine Krankenkasse gibt es nicht, so dass die Familie für die Behandlung des Kindes selbst aufkommen muss. Roman liegt den ganzen Tag - seit fünf Jahren. Der große Wunsch von Romans Eltern, einen speziell auf den Jungen ausgerichteten Rollstuhl zu bekommen, kann nur über Spenden erfüllt werden. Finanziell ist die Familie dazu nicht in der Lage.

Der Firmenchef der Firma Bauer Sanitär, Werner Bauer, erfuhr über die Presse von Roman und seiner Tragik. Bauer bot an, sich um einen speziellen behindertengerechten Rollstuhl zu kümmern. Jetzt gelang ihm, diesen Rollstuhl mit den erforderlichen Umbauten zu besorgen. Auch die Kosten für den Rollstuhl übernahm er.

Derzeit stellen Uta und Gerhard Ell Überlegungen an, wie der Transport des Rollstuhls nach Jalta erfolgen kann. Denn für die Familie Udodowa in Jalta soll die große Weihnachtsüberraschung dieses Jahr aus Baden-Baden kommen. Mit der Familie des behinderten Jungen freuen sich die Ells, die ihr im August 2013 in Jalta gegebenes Versprechen, einen Rollstuhl für Roman zu besorgen, dank Werner Bauer einlösen konnten.