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Partnerschaftsverein Baden-Baden

15 Jahre Partnerschaft mit Jalta – Gerhard und Uta Ell auf der Krim

Die Städtepartnerschaft Baden-Badens mit Jalta besteht seit 15 Jahren. Im Juli 2000 unterzeichneten Oberbürgermeisterin Sigrun Lang und ihr Amtskollege Wladimir Martschenko im Kurhaus die Urkunde. Gerhard und Uta Ell vom Partnerschaftsverein kehrten jetzt von einer Jaltareise zurück.

Die Ells reisten auf Einladung von Jaltas Oberbürgermeister Andrej Rostenko in die Stadt auf der Krim. Höhepunkt war ein Festakt im großen Ratssaal des Rathauses, zu dem viele Personen eingeladen waren, die die Partnerschaft in den letzten 15 Jahren begleiteten. Alle ergriffen das Wort und erinnerten an eine gut funktionierende Partnerschaft. So beispielsweise Alexej Gulianitzky, früherer Chefdirigent der Krimphilharmonie, der bei der Vertragsunterzeichnung zusammen mit Generalmusikdirektor Werner Stiefel die Carmina Burana dirigierte. Und die Leiterin der Jugendmusikschule, Tatjana Chorochun, erinnerte an den gemeinsamen Auftritt 1993 im Kurhaus mit dem Markgraf-Ludwig-Gymnasium.

Den Jubiläumsempfang für die Baden-Badener Gäste leitete der 1. Vorsitzende des Stadtrates, Valerij Kosarev, der Gerhard und Uta Ell begrüßte und mit herzlichen Worten auf die Städtepartnerschaft einging. Gerhard Ell, der Ehrenbürger Jaltas ist, bedankte sich für die Einladung und überbrachte ein Schreiben von Oberbürgermeisterin Margret Mergen und eine Grafik des Baden-Badener Künstlers Ulrich Nölting.

Ell erinnerte an viele gemeinsame Aktionen im kulturellen und humanitären Bereich, insbesondere an die Hilfsgütertransporte nach Jalta, die Unterstützung Bedürftiger, die Sanierung des Waisenhauses und die Betreuung des Behindertenzentrums. Ein Projekt besonderer Art war die Gründung einer Sprachschule für Deutsch lernende Schüler. Und mit den von Gerhard Ell über den Partnerschaftsverein organisierten Bürgerreisen hatten über 1200 Baden-Badener Gelegenheit, die Partnerstadt Jalta und ihre landschaftlich reizvolle Region kennenzulernen. Diverse Schülerfreundschaften entstanden, Delegationen beider Städte besuchten sich gegenseitig und Sportgruppen begegneten sich bei Wettkämpfen: eine lebendige Partnerschaft, wie von beiden Seiten betont wurde.

Kosarev, der bereits bei der Vertragsunterzeichnung 2000 in Baden-Baden war, dankte den Ells für ihr großes Engagement mit einem Wappen der Stadt Jalta und einem Blumenstrauß. Der Empfang wurde von mehreren Fernsehstationen aufgenommen und nicht nur auf der Krim, sondern in ganz Russland ausgestrahlt. In vielen Tageszeitungen berichteten Journalisten ausführlich.

Einen zweiten Empfang für die Baden-Badener gab es im großen Ratssaal vor Beginn einer Gemeinderatssitzung durch OB Andrej Rostenko, der die Gäste im Namen des Stadtrates und der Stadt willkommen hieß. In seinen Ausführungen befasste er sich mit der 15-jährigen Partnerschaft beider Städte und den zahlreichen Projekten und Aktivitäten. „Bereits ab 1992 fand ein reger Austausch zwischen den verschiedensten Gruppen beider Städte statt“, betonte Rostenko. „Über all diese Jahre hinweg entwickelte sich eine Städtepartnerschaft von besonderer Qualität.“

Nach guten Wünschen für die Zukunft beider Städte und dem Austausch von Präsenten verließen Uta und Gerhard Ell die Ratssitzung, um erneut für Interviews für das russische Fernsehen zur Verfügung zu stehen.