Kurhaus Baden-Baden
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Partnerschaftsverein Baden-Baden

Bürgerreise nach Karlsbad bot vielfältige Einblicken

Baden-Baden. Traditionsgemäß fährt der Partnerschaftsverein im Mai für einige Tage nach Karlsbad. In diesem Jahr nahmen 43 Bürger an der Reise teil, die von der Vorsitzenden des Vereins, Brita Heetel, und der Beauftragten für Karlsbad, Altstadträtin Helga Verspohl, begleitet wurden. Und auch dieses Mal waren die Teilnehmer voll des Lobes über das vielfältige und kurzweilige Programm.

Fast schon obligatorisch stand zu Beginn der Bürgerreise der Besuch der Wallfahrtskirche in der Klosterstadt Waldsassen, kurz vor der Grenze zu Tschechien, an. Das Klosteranwesen aus dem 12. und 17. Jahrhundert ist überwältigend und hinterließ einen bleibenden Eindruck bei der kurstädtischen Reisegruppe.

Am ersten Abend gab es ein Treffen mit Vertretern der Stadt. Begrüßt wurden die Gäste von Jiri Klsak, dem ersten Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Helga Verspohl berichtete von einem „herzlichen Empfang, an dem man viele alte Bekannte treffen konnte.“ Auch der frühere erste Geiger des Karlsbader Sinfonieorchesters war anwesend und überraschte die Gäste mit dem Stück „Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde“, das Robert Stolz in Baden-Baden komponiert hat.

Tag zwei brachte den Kurstädtern bei einem Stadtrundgang die Partnerstadt näher. Auch ein Ausflug in die Landeshauptstadt Prag mit Führung sowie eine Schifffahrt auf der Moldau durften auf dem Programm nicht fehlen, genauso wie Einblicke in die reiche Geschichte der Stadt mit ihren vielen architektonisch herausragenden Gebäuden. Bei wunderschönem Frühlingswetter fuhr man an einem Tag auch in das Erzgebirge auf tschechischer Seite und besichtigte das Fichtelgebirge. In Klasterec konnten die Mitreisenden dann bei einer Schlossführung die künstlerische Entwicklung des Porzellans aus mehreren Jahrhunderten bewundern, da es einst in der ganzen Umgebung hervorragende Porzellanmanufakturen gab. In Ostrov – früher Schlackenwerth – waren drei kleine Kapellen zu bewundern, die nach der Restaurierung wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sind. In den Kapellen sind noch Zeugnisse der Markgräfin Sibylla Augusta und Medaillons mit dem Namen Baden-Baden zu finden.

Der letzte Abend – gestaltet von der Folkloregruppe „Dylen“ – war ein fröhlicher Abschluss der gelungenen Bürgerreise, die nach einem kurzen Spaziergang durch Marienbad zu Ende ging.